von rund 25 Millionen Franken bei Kantonen und Gemeinden  zur Folge. In den Kantonen bestehen unterschiedliche Limiten zwischen 3000 und 19‘200 Franken pro Kind (Uri unbegrenzt). Bern: ESTV. Annahmen: Familie mit zwei Kindern, Wohnort Zürich, Steuerperiode 2013, Bruttoerwerbseinkünfte des Erst- und Zweitverdieners bei einem Beschäftigungsgrad von 100 Prozent: je 100’000 Franken. Der Bundesrat hatte die Abstimmung darüber abgeblasen, weil ein Abstimmungskampf unter dem Lockdown nicht möglich ist. ... Kinderdrittbetreuungskosten sollten steuerlich vermehrt zum Abzug gebracht werden können. Der nächste Abstimmungssonntag ist der 27. Wie die im November 2013 an der Urne abgelehnte Volksinitiative über einen Eigenbetreuungsabzug[7] gezeigt hat, wird die Diskussion insbesondere auf gesellschaftspolitischer Ebene geführt. Studien zeigen: Eine Erwerbsaufnahme oder -ausweitung lohnt sich in vielen Fällen aufgrund der Steuern, Sozialabgaben und der Kinderbetreuungskosten finanziell nicht oder kaum. Mai fällt wegen der Corona-Krise ins Wasser. Bei der direkten Bundessteuer ist ein Maximalabzug von 25‘000 Franken vorgesehen. Aufgrund des gewählten Instruments der Einzelinitiative wurden die Kantone zu den drohenden Steuerausfällen nicht einmal angehört. Ein höherer Steuerabzug für Kinderdrittbetreuungskosten sowie ein höherer allgemeiner Kinderabzug mindern diese falschen Anreize und tragen dazu bei, dass höhere Erwerbspensen attraktiver werden. Vgl. Erläuterungen zu § 26 - Aufwendungen für die selbständige Erwerbstätigkeit Erläuterungen zu § 28 - Verluste Erläuterungen zu § 29 - Kosten für das Privatvermögen Erläuterungen zu § 30 - Allgemeine Abzüge unabhängig von der Einkommenshöhe Private Schuldzinsen Dauernde Lasten und Leibrenten Abzug von Unterhaltsbeiträgen Morger, Mario (2015a). Februar 2014 ist diese Frage in den Vordergrund gerückt. Im geltenden Steuerrecht kann bei der direkten Bundessteuer ein Abzug von maximal 10‘100 Franken pro Kind geltend gemacht werden. Eltern, die für Kinder sorgen, können folgende zusätzliche Abzüge vornehmen (in Klammern, die Höhe des Abzugs in . 1.3.1 Abzug für Kinderdrittbetreuungskosten . Arbeiten lohnt sich nicht – ein zweites Kind noch weniger. Abzug für Kinderdrittbetreuungskosten soll auf Bundes- und Kantonsebene erhöht werden Bern, 30.09.2016 - Der Bundesrat hat an seiner heutigen Sitzung das Eidgenössische Finanzdepartement (EFD) beauftragt, bis Ende April 2017 eine Vernehmlassungsvorlage zur steuerlichen Behandlung der Kinderdrittbetreuungskosten auszuarbeiten. Ins Gewicht fallen die Betreuungskosten vor allem für Eltern mit Kleinkindern: Die Kinderdrittbetreuungskosten übersteigen bei den 1- bis 2-Jährigen in mehr als zehn Prozent der Fälle den beim Bund maximal gewährten Betrag von 10’100 Franken und fallen damit steuerlich teilweise ins Leere. Würden diese im Steuerrecht als Gewinnungskosten anerkannt, müssten sie sowohl bei Bund als auch bei Kantonen und Gemeinden effektiv zum Abzug zugelassen werden. Bericht der ESTV vom 11.05.2015; einsehbar Die grosse Abzugsspannweite innerhalb der gleichen Alterskategorie deutet aber auf unterschiedliche Betreuungs- und Erwerbssituationen hin. Der Steuerabzug für Kinderdrittbetreuungskosten (1.4 Mio. Er widerspricht dem Volksentscheid vom November 2013, denn die Bevölkerung hat die Vorlage mit 58,5 Prozent abgelehnt. Eltern, die ihre Kinder aufgrund von Erwerbstätigkeit, Ausbildung oder Erwerbsunfähigkeit in Fremdbetreuung geben, können einen Steuerabzug vornehmen. Eine Reform für gut ausgebildete Mütter . 0) Dieses Ergebnis führt vor Augen, welche Konsequenzen die fehlende Abstimmung des Steuersystems mit anderen (äusserst progressiven) Transfersystemen haben kann. Könnten Kinderdrittbetreuungskosten unbeschränkt zum Abzug gebracht werden, dann wäre kurz- bis mittelfristig in der Schweiz mit einer Zunahme um schätzungsweise 4800 Vollzeitstellen zu rechnen. (2010); INFRAS (2012). Bundesrat: Höherer Steuerabzug für die Kinderbetreuung. Die Notwendigkeit einer Anpassung der kantonalen Unternehmensbesteuerung ist unbestritten. Vorausgesetzt wird jedoch, dass das Pflegekind dauernd zur Pflege und Erziehung in die Hausgemein- Eine Aufhebung der Abzugslimiten käme somit vor allem Eltern von unter fünfjährigen Kindern zugute. erfüllt sind. +41 58 464 90 00, media@estv.admin.ch, Der Bundesrat Die Vernehmlassungsvorlage sieht einerseits vor, dass Eltern bei der direkten Bundessteuer die Kosten für die Betreuung ihrer Kinder durch Dritte bis maximal 25'000 Franken pro Kind und Jahr von den Steuern abziehen können. Kantonsrat gegen höheren Steuerabzug für Kinderbetreuung Im Zürcher Parlament lehnt eine Allianz von ganz links bis ganz rechts ein Postulat von FDP, SP und GLP knapp ab. Schliesslich sind in einer Gesamtabwägung auch die finanziellen Auswirkungen auf den Fiskus zu berücksichtigen: Berechnungen hierzu legen nahe, dass sich ein in der Höhe unlimitiert gewährter Kinderdrittbetreuungsabzug infolge der positiven Beschäftigungseffekte kurz- bis mittelfristig selber finanziert. Vgl. Das Steuergesetz vom 9. Ein höherer Steuerabzug für Kinderdrittbetreuungskosten sowie ein höherer allgemeiner Kinderabzug mindern diese falschen Anreize und tragen dazu bei, dass höhere Erwerbspensen attraktiver werden. Der Bundesrat hat aber darauf verzichtet, einen unbeschränkten Abzug vorzuschlagen, um Luxuslösungen nicht zu subventionieren. Anmerkung: Der maximale Abzug für Drittbetreuungskosten bei der Bundessteuer beträgt 10’100 Franken. September. Argumentiert wird, dass von einem Kinderdrittbetreuungsabzug hauptsächlich die oberen Einkommensgruppen profitieren würden und die uneingeschränkte Anerkennung der Betreuungskosten als Gewinnungskosten die Gefahr berge, dass auch Luxusbetreuungen zum Abzug berechtigen. September kann das Stimmvolk über fünf eidgenössische Vorlagen entscheiden: Die Begrenzungsinitiative der SVP, das revidierte Jagdgesetz mit dem gelockerten Wolfsschutz, der Steuerabzug für Kinderdrittbetreuungskosten, der Kauf neuer Kampfjets für bis zu 6 Milliarden Franken sowie der zweiwöchige Vaterschaftsurlaub. Lausanne: IDHEAP. So verblieben dem Zweitverdiener bei einer Ausweitung des Beschäftigungsgrads von 60 Prozent auf 80 Prozent immerhin noch 28 Prozent des Zusatzlohnes (siehe Abbildung 3). So beträgt der Maximalabzug für die Steuerperiode 2015 in den Kantonen Nidwalden und Wallis 3000 Franken, in Bern 3100 Franken, in Zürich 10’100 Franken und im Kanton Neuenburg 19’200 Franken. Bei den kantonalen Steuern sollen mindestens 10‘000 Franken abzugsfähig sein. Kinderdrittbetreuungskosten stellen im ökonomischen Sinne Kosten dar, die in Kauf genommen werden müssen, um einer Erwerbstätigkeit nachgehen zu können. Volksabstimmung über die Berücksichtigung der Kosten für die Kinderbetreuung durch ... Steuerabzug auf 6’500 Franken begrenzt. Das Beispiel zeigt, dass sich für die Ehefrau eine Erwerbstätigkeit finanziell nur beschränkt lohnt (siehe Abbildung 2): Bereits bei einer Erwerbsausweitung von 40 Prozent auf 60 Prozent verbleibt nur knapp ein Drittel (31%) des Bruttolohnzuwachses in der Familie. Bei einer Reform des Abzugs für Kinderdrittbetreuungskosten ergeben sich grundsätzlich zwei Handlungsoptionen: Entweder wird die Obergrenze angehoben – oder Kinderdrittbetreuungskosten werden generell als berufsnotwendige Aufwendungen (sogenannte Gewinnungskosten) anerkannt und berechtigen unbeschränkt zum Abzug. http://www.efd.admin.ch, https://www.admin.ch/content/gov/de/start/dokumentation/medienmitteilungen.msg-id-63979.html, Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA), Eidgenössisches Departement des Innern (EDI), Eidgenössisches Justiz- und Polizeidepartement (EJPD), Eidgenössisches Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS), Eidgenössisches Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF), Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK), Bericht der ESTV betreffend die steuerliche Behandlung der Kinderdrittbetreuungskosten, Vollständige Texte zu Verweispublikationen, Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA), Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS), Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF), Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK), Der Videokanal des Schweizerischen Bundesrates, Abzug für Kinderdrittbetreuungskosten soll auf Bundes- und Kantonsebene erhöht werden. Auch zum Steuerabzug für Kinderdrittbetreuungskosten hat der Vorstand die Nein-Parole beschlossen. Dies macht eine Vielzahl von Studien deutlich, welche für verschiedene Familienkonstellationen und diverse Wohnorte durchgeführt wurden.[3]. ESTV (2015). Exemplarisch wird dies für eine Familie mit zwei kleinen Kindern und Wohnsitz in der Stadt Zürich aufgezeigt. Um dem inländischen Fachkräftemangel entgegenzuwirken und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu verbessern, sollen künftig höhere Abzüge bei den Kinderdrittbetreuungskosten zugelassen werden. Die obere Grenze (bzw. Zum Einfluss einkommensabhängiger Tarife in der Kinderbetreuung. die untere Grenze) zeigt den Wert an, welcher in zehn Prozent der Fälle überschritten (unterschritten) wird. So muss bei einer Erwerbsausweitung von 80 auf 100 Prozent fast das komplette Zusatzeinkommen für die Kinderbetreuung ausgegeben werden. Dennoch sind die geleisteten Arbeitsstunden aufgrund des hohen Anteils an Teilzeiterwerbstätigen im OECD-Vergleich gering: Lediglich in den Niederlanden arbeiten Frauen im Vergleich zu den Männern noch weniger als in der Schweiz. Welche Beschäftigungseffekte lösen steuerliche Entlastungen für Ehepaare und Eltern aus? Dazu gehören jene drei, über die im Mai hätte abgestimmt werden sollen: Die Begrenzungsinitiative der SVP, das revidierte Jagdgesetz mit dem gelockerten Wolfsschutz sowie der Steuerabzug für Kinderdrittbetreuungskosten. Wie die Zuger Wirtschaftskammer zum zweiwöchigen Vaterschaftsurlaub und zum Kauf von Kampfjets steht, entscheidet der … Wie kann das inländische Fachkräftepotenzial besser genutzt werden? Quelle: Morger (2015a) / Die Volkswirtschaft. Höhere Steuerabzüge für die Kinderdrittbetreuung lohnen sich aus volkswirtschaftlicher Sicht. Denn: Viele Mütter von kleinen Kindern gehen aus finanziellen Überlegungen nur einem kleinen Erwerbspensum nach. Eidgenössisches Finanzdepartement Das Beschäftigungsvolumen der Frauen in der Schweiz fällt im internationalen Vergleich aufgrund verbreiteter Teilzeiterwerbstätigkeit tief aus. ber 1990 (DBG, SR 642.11) können die nachgewiesenen Kosten für die Drittbetreuung jedes Kindes bis zum Höchstbetragvon derzeit CHF 10'100.-- abgezogen werden, sofern die dazu notwendigen Voraussetzungen (vgl. Aber auch aufgrund der zusätzlichen Steuerbelastung lohnt sich eine Erwerbsausweitung finanziell nicht mehr. Durch diese Vorlage profitieren jene 900’000 Familien, die bisher nicht in den Genuss von Abzügen kamen. https://www.admin.ch/gov/de/start.html Die Kantone kennen vom Bund abweichende Abzugshöhen. Ziff. Familienfreundliche Steuer- und Kinderbetreuungstarifsysteme. Da sie nur teilweise steuerlich abziehbar sind (siehe Kasten), können sie die Kosten einer Erwerbsaufnahme oder einer Erwerbsausweitung zusätzlich erhöhen und damit negative Erwerbsanreize für Eltern von kleinen Kindern verursachen. z. die direkte Bundessteuer): –inderabzug (8 K 000 bzw. So reicht der derzeitige Bundessteuerabzug bei einem nicht subventionierten Platz in einer Kindertagesstätte (Kita) für knapp zwei Betreuungstage pro Woche aus. Dasselbe gilt für Eltern mit hohen Erwerbseinkünften: Hier dürfte dies auch damit zusammenhängen, dass die Betreuungstarife stark progressiv ausgestaltet sind und ab einer bestimmten Einkommenshöhe der Eltern die Subventionen ganz entfallen. Bütler, Monika (2007). Bern: ESTV. Auf längere Sicht ist aber davon auszugehen, dass ein erhöhter Kinderdrittbetreuungsabzug sich aufgrund der positiven Beschäftigungsimpulse selber finanziert oder sogar zusätzliche Steuer- und Sozialversicherungseinnahmen generiert. Zürich: Infras. Beispiele für steuerlich abziehbare Kinderdrittbetreuungskosten Taggelder für Kinderkrippen oder Kinderhorte: Abziehbar sind Taggelder (ohne Verpflegung) für private und öffentliche Organisationen wie Kinderkrippen oder Kinderhorte. Schliesslich erfolgt die Debatte auch entlang verteilungspolitischer Überlegungen. Bei einem Vergleich der OECD-Statistiken wird schnell klar, wo der Grossteil des noch inaktiven Potenzials in der Schweiz liegt: bei der weiblichen Erwerbsbevölkerung. Die Vorlage erfolgt im Rahmen der Fachkräfteinitiative des Bundesrates (FKI), die unter anderem zum Ziel hat, negative Erwerbsanreize im Steuersystem zu beseitigen. Durch diese Vorlage profitieren jene 900'000 Familien, die … Dies wiederum beeinflusst die langfristige Erwerbsentscheidung. Der Einzelantrag Kutter entspricht teilweise einer Forderung der SVP-Familieninitiative nach einem «Steuerabzug für die Eigenbetreuung», welche im Jahr 2013 vom Volk abgelehnt wurde. Erwartungsgemäss schwanken die Abzüge je nach Alter des Kindes stark (siehe Abbildung 1). Interessanterweise nimmt infolge einer Erhöhung des Kinderdrittbetreuungsabzugs auf 24’000 Franken bei Bund und Kantonen aber nicht nur die Steuerbelastung ab, sondern auch die Drittbetreuungskosten sinken. Insgesamt steigen damit die Abzüge sowohl auf Bundes- wie auch auf Kantonsebene an. Der Hauptgrund dafür sind die progressiven Kita-Tarife in der Stadt Zürich. [4] Untersucht wird, inwiefern sich eine Aufnahme oder Ausweitung der Beschäftigung seitens der Ehefrau lohnt, wenn der Ehemann bereits einen Beschäftigungsgrad von 100 Prozent aufweist und jede zusätzliche Ausweitung des Erwerbsvolumens der Ehefrau eine Kita-Betreuung der Kinder in gleichem Umfang erfordert. Infras (2012). Lediglich im Kanton Uri können die effektiven Kosten in Abzug gebracht werden. Der Bundesrat hat an der Sitzung vom 30.09.2016 das Eidgenössische Finanzdepartement (EFD) beauftragt, bis Ende April 2017 eine Vernehmlassungsvorlage zur steuerlichen Behandlung der Kinderdrittbetreuungskosten auszuarbeiten. Die Steuererklärungen wurden nach Höhe dieser Abzüge geordnet. Die Kantone ihrerseits sollen verpflichtet werden, für den Abzug der Kinderdrittbetreuungskosten mindestens 10‘000 Franken vorzusehen. Damit verbunden wäre kurz- und mittelfristig mit einer Zunahme um schätzungsweise 4800 Vollzeitbeschäftigte zu rechnen. Unterschiedliche Behandlung von Ehepaaren und Konkubinatspaaren bei der direkten Bundessteuer und steuerliche Behandlung der Kinderdrittbetreuungskosten. Bereichsleiter Kosten-Nutzen-Analysen, Büro für arbeits- und sozialpolitische Analysen (BASS), Bern. Diese «Teilzeitfalle» ist gerade für gut ausgebildete Mütter fatal. Karin Keller-Sutter und Viola Amherd informierten über Abstimmungen, Grenzöffnungen und ab wann Freizeitsport und Wettkämpfe wieder möglich sind. Profitieren von den neuen Abzügen können Eltern, deren Kinder das 14. 1.3 Kantonale Steuern . Bern: ESTV. Dazu gehören jene drei, über die im Mai hätte abgestimmt werden sollen: Die Begrenzungsinitiative der SVP, das revidierte Jagdgesetz mit dem gelockerten Wolfsschutz sowie der Steuerabzug für Kinderdrittbetreuungskosten. Bonoli Giuliano, Aurélien Abrassart und Regula Schlanser (2010). Der Urnengang vom 17. 06.10.2016 - Medienmitteilung "Pro Familia Schweiz begrüsst den Entscheid des Bundesrates den Steuerabzug für Kinderdrittbetreuungskosten zu erhöhen" Der Bundesrat setzt ein Zeichnen, indem er den Steuerabzug für Kinderdrittbetreuungskosten auf bis zu CHF 25‘000.- pro Kind und Jahr erhöhen will. CHF für die Kantons- und Gemeindesteuern bzw. Quelle: ESTV (2015) / Die Volkswirtschaft. (Bild: Keystone). 2 ff.)   Artikel als PDF laden. Eidgenössische Volksinitiative «Familieninitiative: Steuerabzüge auch für Eltern, die ihre Kinder selber betreuen». Mit der Pensionierung der Babyboomer-Generation dürfte sich dieser in den kommenden Jahren noch stärker akzentuieren. Perspektiven der Wirtschaftspolitik, 8(1), S. 1-9. 700) V –usbildungskosten (bis 6 A 200 bzw. Bei einer Erhöhung der Abzugsobergrenze bei der direkten Bundessteuer wäre es hingegen den Kantonen überlassen, ob sie im kantonalen Einkommenssteuerrecht ebenfalls eine Anpassung vornehmen möchten. Altersjahr noch nicht vollendet haben. Die höheren Steuerabzüge für Fremdbetreuung, welche der Bundesrat anstrebte, sind im Gesetz nur noch eine Randerscheinung. Vaterschaftsurlaub, Kampfjets, Begrenzungsinitiative, Jagdgesetz und Steuerabzüge für Kinder: Gleich fünf Vorlagen kommen am 27. Der Abzug für Kinderdrittbetreuungskosten ist bei der direkten Bundessteuer auf 10’100 Franken je Kind unter 14 Jahren beschränkt. für dieses Beispiel und weitere Fallkonstellationen ESTV (2015). Ab dem Kindergartenalter scheint die Begrenzung des Betreuungsabzugs nur noch in den wenigsten Fällen ein Hindernis darzustellen. Diese Anpassung ermöglicht die Berücksichtigung von ... Kinderdrittbetreuungskosten aktuell bei maximal 10’100 Franken pro Kind und Jahr. Bei den älteren Kindern gibt es sogar in drei Viertel der Fälle keinen Steuerabzug. Im Reformszenario wird die Obergrenze der Drittbetreuungsabzüge auf 24’000 Franken angehoben (Bundes- und Kantonssteuer). Da der Abzug in den meisten Kantonen tiefer ausfällt als auf Bundesebene, dürften auf Kantons- und Gemeindeebene mehr Eltern von den derzeitigen Abzugsobergrenzen betroffen sein. Bern, 30.09.2016 - Der Bundesrat hat an seiner heutigen Sitzung das Eidgenössische Finanzdepartement (EFD) beauftragt, bis Ende April 2017 eine Vernehmlassungsvorlage zur steuerlichen Behandlung der Kinderdrittbetreuungskosten auszuarbeiten. Vorgesehen ist, dass Eltern die Kosten für die ausserfamiliäre Betreuung ihrer Kinder auf Bundesebene bis maximal 25‘000 Franken pro Kind von den Steuern abziehen können. [5] Langfristig dürften die Beschäftigungswirkungen – gemäss Erkenntnissen der internationalen Forschung[6] – deutlich positiver ausfallen. Der Bundesrat hatte die Abstimmung darüber abgeblasen, weil ein Abstimmungskampf unter dem Lockdown nicht möglich ist. Kurz- und mittelfristig könnten dank der Erhöhung des Drittbetreuungsabzugs umge- rechnet grob geschätzt 2’500 Vollzeitstellen besetzt werden. September an die Urne, es erwartet uns ein Monsterabstimmungstag. Dank der Beschäftigungsimpulse finanziert sich die Reform selber. Mit der Annahme der Masseneinwanderungsinitiative am 9. Der Fremdbetreuungskostenabzug kann für leibliche Kinder, Adoptivkinder, Stiefkinder und auch für Pflege-kinder, soweit die Fremdbetreuungskosten nicht durch das Pflegegeld gedeckt sind, geltend gemacht wer-den. Der Minderheitsantrag Aeschi (V, ZG) wiederum, der mit 116 zu 74 Stimmen bei 2 Enthaltungen scheiterte, verlangte auch für die Eigenbetreuung von Kindern einen Steuerabzug. Das Parlament will den Kinderabzug bei der direkten Bundessteuer von 6500 auf 10'000 Franken erhöhen. Zwar fällt die Beschäftigungsquote der Frauen im internationalen Vergleich hoch aus. Keane, Michael P. (2011). Der Überblick im Ticker. Auch aus föderalistischen Überlegungen könnte eine uniforme Ausweitung des Abzugs abgelehnt werden, da die Kantone diese Kosten verschieden behandeln und eine unterschiedliche Politik hinsichtlich der Vereinbarkeit von Familie und Beruf verfolgen.